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Salonkonzepte 2016 – Einen Traumsalon selbst entwerfen

Ein Lernfeld 12 - Puh, so viel Betriebswirtschaft!
Zahlungsarten, Rechtsformen, ... ganz schön trockener Stoff!

Aber der Titel „Betriebliche Prozesse mitgestalten“ klingt doch so verheißungsvoll: MITGESTALTEN.
So hat sich die Klasse 12B in Kleingruppen Gedanken gemacht und gestaltet; als Vorübung sozusagen, um sich auch im Betrieb bald mehr einbringen zu können oder schon mal langfristig auf den eigenen Traumsalon hinarbeiten zu können.

Im Rahmen unseres Projektes „Salonkonzept“ wurden viele abstrakt klingende Begriffe dann doch greifbar und Zusammenhänge klarer:
Welche Zielgruppe will ich ansprechen und wie gestalte ich meinen Salon? Welche Mitarbeiter benötige ich und wie viele? Dienstleistungen? Produkte? Preise? Service?
Während der Ausarbeitung unterschiedlichster Konzepte stellte sich recht schnell heraus, dass alle Entscheidungen, die man bei der Planung eines Salons trifft, sich gegenseitig bedingen und jede einzelne von großer Bedeutung ist.

Diese Arbeit an einem umfassenden Salonkonzept war hart und anstrengend. Für alle. Aber sie hat auch viel Spaß und vor allem Einsicht und Verständnis gebracht. Am Ende kamen viele gute Konzepte dabei raus, manche schon klarer und bis ins Detail durchdacht, andere spannend, aber vielleicht noch nicht ganz ausgereift oder für eine konkrete Umsetzung doch zu wagemutig – oder auch nicht.
Gelernt haben wir alle viel, Lehrkräfte, Schüler, Schülerinnen und Jurymitglieder.

Aufgebaut war unser Projekt wie eine Casting Show: die Gruppen erstellten ein Salonkonzept zu einer vorgegebenen Zielgruppe. Dieses Konzept wurde schriftlich ausgearbeitet und als Mappe gebunden. Anschließend gestalteten die SchülerInnen eine Präsentation, die am 14.6.16 der Jury vorgestellt wurde. Die Jury bestand aus Personen des Schullebens und externen Beratern: aus Schulleitung, Lehrkräften, einem ehemaligen Schüler und einem Betriebswirt. Diese Mischung und auch das Zusammenspiel bekannter und unbekannter Gesichter machte die Sache noch spannender und auch anspruchsvoller für die Klasse 12B.
Natürlich versuchte jede Gruppe auf ihre Art die Jury davon zu überzeugen, dass ihr Konzept genau das sei, was München noch fehle! Die Jury fragte nach, kritisierte, zerbrach sich die Köpfe, ließ sich überzeugen und begeistern, um schließlich einen Sieger zu prämieren.

Leider gab es keinen Sack voll Geld, mit dem man gleich hätte losziehen können und seinen Salon eröffnen. Aber Preise gab’s – als kleines Dankeschön und als Anerkennung für die geleistete Arbeit. Jetzt muss erstmal die Gesellenprüfung abgelegt werden, dann folgt sicher für einige die Meisterprüfung und dann nehmen sie das Konzept vielleicht wieder in die Hand und machen sich auf die Suche nach der Person mit dem Sack voll Geld.